01.05.2017 – Libertär durch Pirna am Tag der Arbeit: Eine Demonstration der sozialrevolutionären Gewerkschaft FAU

Es nähert sich wieder mit großen Schritten der 1. Mai. Und wie jedes Jahr marschieren insbesondere auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wieder Nazis. Gegen die größten zu erwartenden Veranstaltungen in Gera und Halle hat sich Protest formiert.

Dabei passiert es meist ungewollt, dass wieder nur den Schmuddelkindern der Nation nachgerannt wird, auch wenn wie in Halle berechtigt darauf verwiesen wird, diesmal eben nicht mehr zu sein: „Nicht für ein besseres Deutschland, nicht für ein bunteres Halle oder den nazifreien Szenekiez. Sondern: Weil es richtig ist, ihnen in die Suppe zu spucken.“

Dennoch ist der Vorstoß der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) zum 1. Mai zu begrüßen, einerseits eigene Akzente zu setzen, soweit das in einer sächsischen Kleinstadt möglich ist und vor allem auf eine befreite Gesellschaft, die auch für einen anderen Begriff von Arbeit steht, zu demonstrieren. Dementsprechend, wer Lust und Zeit hat:

Brückenstraße/Gartenstraße (ggn.über vom BHF Pirna) – 17:00
Zugtreffpunkt: Dresden-Neustadt – 16:00

Im Folgenden auch noch der Aufruf:

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Keine Zusammenarbeit mit DiTiB und anderen Islamisten

Am 13. Februar 2016, entsprechend der Dresdner Versöhnungslinie zum Gedenken, erdachte sich die ökomenische Arbeitsgruppe „Flüchtlingshilfe Pirna“ der hiesigen evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde  ein besonderes Schmankerl, indem man den Ableger der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion, kurz DiTiB, einlud. Die Veranstaltung mit den Freunden Erdogans, d.h. mit der Gallionsfigur des Islamfaschismus in der Türkei, fand im Gemeindezentrum Pirna-Copitz statt und war mit ca. 70 Personen außerordentlich gut besucht. Um auch wahrlich den Eindruck zu unterstreichen, deutsche Hilfestellung in Sachen Kulturverständnis aufzubringen, fand zusätzlich am 6. März 2016 eine Fahrt in die Dresdner DiTiB Fatih Camii Moschee statt. Abgerundet werden soll das Ganze schließlich am 10. April wiederum in Pirna, mit einem gemeinsamen Besuch der St. Marienkirche. Weiterlesen

Eine Anmerkung zu dem FAU-Statement zur letztjährigen Demonstration in Heidenau

Am 6.10.2016 veröffentlichte die FAU ein kritisches Statement zur Gedenkdemonstration in Heidenau vom 21. August 2016. In diesem kritisierten die Autor_innen mehrere Punkte, insbesondere Auftreten und Zielsetzung der Demonstration. Die angesprochenen Punkte sind in der Tat diskussionswürdig, umso irrierter war dann der explizite Verweis auf eine gerufene Parole mit Bezug auf Sir Arthur Harris.1 Auch wenn vermutlich die Intention war, einen Hinweis darauf zu geben, dass vom Kontext gelöste Parolen oder Sprüche kontraproduktiv sind, klingt nebenher doch der Wunsch mit, sich endlich von einer der letzten, spezifisch zu Dresden, antideutschen Floskeln zu entledigen. Dieser Anschein wird noch dadurch verstärkt, dass der Bezug auf Harris von vielen Anwesenden gar nicht als dominierend wahrgenommen wurde.

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05.04.2017 – Gegenkundgebung zur NPD-Demonstration auf dem Pirna-Sonnenstein

Wie bereits unter Termine angemerkt, wurde zu heute über die FB-Seite „Nein zum Heim, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge“ zu einer Demonstration aufgerufen. Letztlich handelt es sich dabei um eine NPD-Demonstration. Nun gibt es auch eine Anmeldung zu Protest in Sicht- und Hörweite. Treffpunkt ist Remscheider Straße/ Ecke Deciner Straße Parkplatz ab 17.30 Uhr. Auch einen Zugtreffpunkt aus Dresden gibt es, der dem hier weitergeleiteten Aufruf entnommen werden kann.

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21.08.2016 – Demonstration anlässlich des ersten Jahrestages des Pogroms in Heidenau

Ein Jahr ist vergangen, als in Heidenau der Mob über mehrere Tage tobte. Nicht wenige assoziierten die Bilder mit dem 23 Jahre zurückliegenden Pogroms in Rostock-Lichtenhagen, das fast auf den Tag genau stattfand. Aus diesem Anlass mobilisieren linke Gruppen am Sonntag, den 21. August 2016, zu einer Demonstration unter dem Motto: “Wir vergessen nicht! das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen”. Da die Vorkommnisse damals politisch und medial großteils nicht wegen ihres menschenverachtenden Charakters, sondern wegen ihrer negativen Auswirkung auf den Standort Deutschland verurteilt worden und schnell wieder aus der Öffentlichkeit verschwunden sind, soll dies durch die Demonstration wieder ins Gedächtnis gerufen werden.

Es gibt einen Zuganreisepunkt in Dresden:
Zugtreffpunkt Bahnhof Neustadt:    13:00 Uhr, Abfahrt 13:20 Uhr
Zustieg Hauptbahnhof:                        13:29 Uhr, Gleis 18

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